Acerca de

Tantrische Lebensweise- sexuelle Ekstase, Übungen, Tantra-Yoga, Massagen
Sich selbst lieben lernen- Liebe zu sich selbst

Die Fähigkeit zu vertrauen, die eigene Stimme zu hören- Führung durch HerzVertrauen.

Lerne Ekstase zu verdienen, bereit zu sein, Wünsche zu leben, dich selbst lieben zu lernen. Liebe ist ein Seinszustand! Sei dankbar dafür zu empfangen und zu geben. Das ist Freiheit in einer Partnerbeziehung. 

Schuldgefühle loslassen

Schuldgefühle sitzen tief und sind uns oft nicht bewusst! 

Spontanität genießen 

Lerne dich auf Freiheit, Neues und Unbekanntes einzulassen.

Entdecke Meditation

Sie schenkt uns Klarheit. Raus aus dem Verstand. Entspanne und richte deine Aufmerksamkeit nach innen. 

Heilatmen- ein Weg zu Lebenskraft und innerer Harmonie

Erfahre Gefühle durch innere Wahrnehmung. 

Hingabe und zulassen

Es geht nicht um den Verlust des freien Willens und Macht. Es geht eher darum die Verantwortung durch Hingabe und Unterwerfung abzugeben, um in ein passives Verhalten zu kommen. 

Wirkliche Hingabe beruht auf einer freien Willensentscheidung!  Sich dafür öffnen, sich selbst zu vertrauen. 

Die drei Arten des Tantra Yoga

Shakti wird wie erwähnt auch mit der Kundalini-Kraft gleichgesetzt, die durch verschiedene Praktiken erweckt werden kann und durch die Chakras aufsteigen soll, um sich schließlich im Kronen-Chakra mit dem Absoluten zu verbinden. Diese Verschmelzung, die das im Westen bekannte rote Tantra sehr wörtlich nimmt, symbolisiert im weißen Tantra die Verschmelzung von männlichen und weiblichen Energien. Allen Tantra-Strömungen ist gemein, dass sie traditionell nicht aus Büchern gelernt werden können, sondern von einem Lehrer/einem Lehrer oder Guru vermittelt werden und die Eingeweihten die Lehre gut schützen.

1. Weißes Tantra

Im weißen Tantra soll eine Reinigung des Unterbewusstseins erzielt werden, um offen für den Fluss der Energie zu sein. Diese Reinigung umfasst Rituale, Feuerzeremonien und sogar Pilgerreisen, besteht aber zu großen Teilen aus Meditation und Kundalini Yoga. Weißem Tantra wird ein starke Wirkung nachgesagt, sie soll vergleichbar mit jahrelanger, regelmäßiger Meditationspraxis sein.

Mit weißem Tantra sollen alte Gedankenmuster und energetische Blockaden aufgelöst werden. So wird eine Grundlage geschaffen, auf der Geist, Verstand, Körper und Seele als eine Einheit handeln können. Dieser Zustand wird im weißen Tantra als wahre Freiheit angesehen.

Yogi Bhajan, der Begründer des Kundalini-Yogastils, hat weißes Tantra Yoga als Gruppen-Meditation mit Partnerübungen durchgeführt. Teilnehmen kann jeder, ein Vorwissen ist nicht nötig. Allerdings wird empfohlen, dass vor der Meditation schon Yoga oder Dehnübungen gemacht wurden, die Kleidung weiß gehalten ist und der Kopf ebenfalls weiß bedeckt ist. Ein Grund, warum die Kundalini Yoginis gerne weiße Turbane tragen.

​Eine klassische Tantra-Meditation besteht aus sechs oder acht Kriyas (so werden im Kundalini Yoga die Übungsfolgen genannt). Eine Kriya wird als Meditation begriffen, die eine Asana, ein Mudra, ein Pranayama und einen mentalen Fokus oder ein Mantra beinhaltet.

2. Rotes Tantra

Rotes Tantra sieht die sexuelle Vereinigung als einen energetischen Akt, der den Geist erhebt. Hier werden die Praktiken zur Verschmelzung der Energien sehr sinnlich angewendet. Die Praxis des roten Tantra umfasst viele Partner-Übungen.

3. Schwarzes Tantra

Auch schwarzes Tantra lenkt Energien, der Zweck dahinter ist jedoch die Manipulation von Menschen, Gedanken oder das Erlangen von egoistischen Zielen. Schwarzes Tantra wird daher auch oft mit schwarzer Magie gleichgesetzt.

 

4. Wie ist eine klassische Tantra Yogastunde aufgebaut?

Eine klassische Tantra Yogastunde besteht aus: 

1. Chanting

Hier werden durch das Singen („chanten”) von Mantras transzendentale Klangvibrationen erzeugt, die das Bewusstsein anheben. 

Ein klassisches Mantra zum Beginn einer Tantra Yogastunde ist das Shanti-Friedensmantra Om Saha Navavatu:

Om
saha navavatu
saha nau bhunaktu
saha viryam karavavahai
tejasvi navadhitamastu
ma vidvisavahai
om shanti shanti shanti
hari om

2. Asana

Angenehme, gehaltene Positionen, die den Körper durch Anstrengung und Entspannung ausbalancieren.

3. Yoga Nidra

Der yogische Schlaf wirkt stark verjüngend und entspannt das ganze Nervensystem.

4. Pranayama

Atem-Übungen, um die Lungen zu kräftigen und den Körper zu energetisieren.

5. Meditation

Ruhe und Raum im Geist, die die Achtsamkeit erhöht, den Alterungsprozess umkehrt, Stress reduziert und die Kreativität erhöht. 

 

5. Der Sonnengruß im Tantra Yoga

Der Sonnengruß im Tantra Yoga wird mit Fokus auf diese fünf Aspekte geübt: 

  1. Mantra

  2. Asana

  3. Atem

  4. Aufmerksamkeitslenkung z.B. Fokus auf die Erd- oder kosmische Energie oder die Polaritäten (weiblich/männlich bei einseitigen Übungen)

  5. Chakra-Visualisierung

Zu Beginn des Sonnengrußes werden traditionell die sechs Bija Mantras gechantet: 

Aum Hram
Aum Hrim
Aum Hrum
Aum Hraime („rem“)
Aum Hraum („rom“)
Aum Hramh („rah“)

Dann wird der Sonnengruß mit mindestens drei bis sechs Runden pro Seite so geübt: 

1. Pranamasana – lege im aufrechten Stand beide Handflächen vor dem Herzen in Namaskara Mudra (auch bekannt als Namasté). Atme tief ein und aus. Richte deinen Fokus auf das Anahata Chakra (Herz-Chakra) und den Fluss deiner Atmung. 

2. Hasta Uttanasana – Atme ein, hebe beide Arme nach oben und lehne dich dann in einer Rückbeuge so weit du kannst (sei vorsichtig bei Problemen im unteren Rücken). Dein Fokus liegt auf dem Manipura Chakra (Nabel-Chakra/Solarplexus), das Energie empfängt, deinem Gleichgewicht, deiner Atmung und der Öffnung deines Kehlkopf-Chakras (Vishudda). 

3. Pada Hastasana – atme vollständig aus, während du dich nach vorne über beugst. Bringe die Hände neben deinen Füßen zum Boden, wenn es deine Anatomie zulässt, sind deine Beine gestreckt und deine Stirn berührt deine Knie. Deine Aufmerksamkeit liegt auf Muladhara (deinem Wurzel-Chakra), der Erdenergie, die von der Erde durch die Beine nach oben und über den Rücken wieder zurück in die Erde fließt – und auf deinem Atem.  

4. Ashwa Sanchalan Asana – atme ein, mache mit dem linken Bein einen großen Ausfallschritt nach hinten und lege dein Knie am Boden ab, bleibe mit den Händen am Boden, aber hebe den Kopf an und beuge dich so weit es dir möglich ist zurück, lass dein Becken sinken. Dein Fokus liegt auf Svadhisthana (dem Sexual-Chakra) und den Wirkungen in deiner linken Hüfte, spüre die Erdung, Schwerkraft, Länge, die Verbindung zur Erde und zum Himmel. Achte auf deinen Atem. 

5. Parvatasana – atme aus und komme in die Berghaltung (diese entspricht dem herabschauenden Hund). Deine Aufmerksamkeit liegt auf der heiligen Geometrie der pyramidenartigen Form, die dein Körper in dieser Haltung einnimmt und auf Vishuddha.    

6. Ashtanga Namaskar – halte den Atem nach der Ausatmung an und bringe Knie, Brust und Kinn zum Boden. Acht Punkte (ashta = Acht) berühren den Boden (Kinn, Brust, beide Hände, beide Knie, beide Füße). Dein Fokus liegt auf Vishuddha, der Öffnung im Kehlkopf, der Erdung von Anahata und deinem Atem. Du nimmst wahr, wie der Körper und der Energiefluß beweglich werden.

7. Bhujangasana – mit der Einatmung fließt du in die Kobra, ohne dass sich Hände und Füße bewegen. Dein Fokus liegt auf deinem Anahata Chakra und der kosmischen Energie und deinem Atem. 

8. Parvatasana 

9. Ashwa Sanchalan Asana 

10. Pada Hastasana

11. Hasta Uttanasana 

12. Pranamasana

 

6. Der Ursprung des Yoga nach der Tantra Philosophie

Zur Entstehung der Tantra Philosophie gibt es – wie so oft in der östlichen-spirituellen Kultur – eine Sage. 

Eines Tages fragte Parvati (Shakti), die Gattin von Shiva, ihren Ehemann, ob es eine Möglichkeit gebe, sich vom Kreislauf der Wiedergeburt zu befreien und unsterblich zu werden. Shiva antwortete: „Ja, durch die Wissenschaft des Yoga, dem Geheimnis aller Geheimnisse. Doch bevor ich dir das Geheimnis erzähle, müssen alle Lebewesen im Wasser, an Land und im Himmel von hier weichen.” Auf Shivas Befehl hin verschwanden alle Lebewesen und Shiva wies Parvati an, ihm regelmäßig mit „Ja” zu  antworten, damit er auch mit geschlossenen Augen wusste, dass sie noch zuhörte.  

Die erste Lehre war des MantraYoga. Shiva erklärte die Wissenschaft hinter den Klängen, Vibrationen und die dadurch erzeugten geometrischen Formen (Yantra). Danach sprach er über Laya Yoga, bestehend aus dem psychischen Körper, den Chakra Tattwas, Prana und den Nadis. Dies ist die Kunst, die Kundalini-Energie zu erzeugen und nach oben durch den Körper anzuheben. Als Shiva sprach, schlief Shakti ein. Shiva erklärte die Wissenschaft des RayaYogas und als er fertig war, öffnete er seine Augen und sah, dass Parvati eingeschlafen war. 

Shiva weckte Parvati (Shakti) und fragte sie, wer denn „Ja“ gesagt habe, wenn sie doch geschlafen habe. Sie entdeckten ein Fisch-Ei, das gelauscht hatte und regelmäßig „Ja” gesagt hatte. Shiva nahm den Fisch als ersten Schüler auf, transformierte ihn in Gott Matsyendranath und wie ihm an, die Lehre des Hatha Yoga mit den Menschen zu teilen. 

Sie entdeckten außerdem eine Baby-Schlange, die ebenfalls gelauscht hat. Shiva gab der Schlange den Namen Ananta Shesha Naga und wies ihr an, dem Gott Vishnu als Bett zu dienen, sodass Vishnu sich ausruhen könne, bis die Zeit gekommen war, dass Anata auf Erden geboren wird, um die Lehre des Raja Yoga an die Menschen weiterzugeben. Er wurde als Patanjali geboren, der die Meditation durch den Geist in die Welt brachte.  

 

7. Pancha Makara (5 M's): Das tantrische Ritual des Vamamarga

Die eigentliche Reihenfolge des Yoga wäre also Mantra Yoga, Laya Yoga, Hatha Yoga und Raja Yoga. Da Shiva aber die Lehren des Mantra und Laya nur Parvati im Geheimen erzählt hat, wurde nur Hatha Yoga und Raja Yoga an die Menschen weitergegeben. Erst später wurden die Wissenschaften des Mantra und Laya Yoga – zu dem Kundalini Yoga und Kriya Yoga gehörte – von verschiedenen „Rishis” (sprituellen Weisen) empfangen. 

Tantra arbeitet sich von der groben Körperhülle schrittweise zur feinstofflichen Ebene des Bewusstseins vor. Das Pancha-Makara-Ritual – auch die fünf M's genannt – der Tantra-Tradition symbolisiert die fünf Yogas in ihrer Evolution und entspricht zudem den fünf Elementen, die dem Göttlichen geopfert werden – Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. 

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